+++ WICHTIG +++

Was passiert im Notfall?

Liebe Eltern,
die Zahlen des Landkreises Germersheims sind beunruhigend und verunsichern viele Eltern. Wir haben aktuell sehr wenige Verdachtsfälle, die sich in freiwillige Quarantäne begeben haben und keine Corona- Infektionen. Wir sind bemüht, für die Kinder den größtmöglichen Schutz zu bieten, aber auch den Alltag kindgemäß aufrecht zu erhalten. Bei einem Verdachtsfall und auch bei einem tatsächlichen Fall, informieren wir Sie über den SEB und immer auch über die Homepage.

Für Sie zur Kenntnisnahme veröffentliche ich einen Textauszug von der Meldung des Gesundheitsamtes:

Das Vorgehen des Gesundheitsamtes in den Schulen innerhalb des Landkreises orientiert sich einerseits am Wunsch der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD), die Schulen möglichst lange offen zu halten. Andererseits stößt die Nachverfolgung von Kontaktpersonen zweiten Grades (also die Kontaktperson einer Kontaktperson ersten Grades) aufgrund der hohen Zahl an Neuinfektionen an ihre Kapazitätsgrenzen. Vor diesem Hintergrund konzentrieren sich die Ermittlungen zunächst auf Personen, die in direktem Kontakt mit positiv getesteten Menschen standen (Kat-1-Person). Diese Personengruppe wird in der Regel durch das Gesundheitsamt für 14 Tage in Quarantäne versetzt, ein Corona-Test ist in diesem Fall nicht verpflichtend – zumal auch bei einem negativen Testergebnis die 14-tägige Quarantänezeit unbedingt einzuhalten ist. Die Absonderung soll dabei helfen, die Infektionskette zu unterbrechen.
Wenn an einer Schule ein Coronafall auftritt, fordern Fallermittler des Gesundheitsamtes die von den Schulen geführten Listen mit Kat-1-Personen an. Kinder, die sich in einem Radius von mehr als zwei Meter zur betroffenen Person aufhielten oder Lehrer, die durchgängig ihre Maske trugen und regelmäßig gelüftet haben, zählen nicht zum engen Kat-1-Personenkreis. Sie gelten als sogenannte Kat-2-Personen und dürfen weiterhin die Schule besuchen. Christoph Buttweiler, Schuldezernent im Kreis Germersheim: „Inwieweit die vom Land verordnete Maskenpflicht an Schulen hilfreich ist, um die Pandemie aufzuhalten, können wir erst ermessen, wenn wir einige Erfahrungen gesammelt haben. Bis dahin gelten die mit den verschiedenen Behörden abgestimmten Verfahren.“ Die vom Land entworfenen Szenarien, wie zum Beispiel der Wechsel von Präsenzunterricht und häuslichen Lernphasen, werden seitens der ADD angeordnet oder in Einzelfällen zwischen Gesundheitsamt und Schulleitung vereinbart. Doch Buttweiler weist darauf hin, dass „die Dynamik der Situation gegebenenfalls in Kürze schon wieder Anpassungen bei den Vorgehensweisen erfordert.“

https://www.kreis-germersheim.de/kv_germersheim/Unsere%20Themen/Pressemitteilungen/2020/Kontaktreduzierung%20und%20Quarant%C3%A4ne%3A%20Das%20Vorgehen%20des%20Gesundheitsamtes%20bei%20positiven%20F%C3%A4llen/

Bleiben Sie gesund.

D. Freire